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# 20. Dezember

Immer am 21. oder 22. Dezember ist Mittwinter - wir haben die längste Nacht und den kürzesten Tag des Jahres. Die dunkle Jahreszeit erreicht ihren Höhepunkt. Von nun an werden die Tage allmählich wieder länger und die Nächte kürzer.  Astronomisch gesehen wird das neue Licht genau in dieser Nacht geboren. Aber erst nach 3 Tagen wird es sich der Welt schließlich offenbaren. 

 

Am Tag 1 erfolgen Stillstand und Einheit.

 

Am Tag 2 erfolgen Dualität & Fruchtbarkeit

 

Am Tag 3 erfolgt der Umschwung der Erdachse und damit schlussendlich die Wende. Das neue Licht ist geboren.

 

Es ist eine Zeit der Stille und Einkehr, und eignet sich besonders für Segnungen für das neue Jahr. Es ist bereits eine Vorbereitung für die bald folgenden Rauhnächte. Überflüssiger Ballast kann abgeworfen / zum Abschluss gebracht und der Blick schon in Richtung Kommendes gelenkt werden. Es ist auch eine Zeit, in der das Bedürfnis mit seinen Lieben wieder näher zusammen zu rücken verstärkt hervortritt - eine Sehnsucht nach menschlicher Wärme. Wir freuen uns auf besinnliche Tage im Kreise von Familie und Freunden.

 

Aus germanischen Überlieferungen wissen wir, dass damals Sonnenwendfeuer entzündet und Julräder (das Julfest ist ein nordeuropäisches Fest, welches zwischen Wintersonnenwende und Anfang Februar gefeiert wird, und das Julrad steht als Symbol für die Sonne)  zu Tale gerollt wurden, um die Sonne zurück zu rufen.

 

Wenn du möchtest, begehe diesen Tag oder die Nacht davor mit einem Ritual. Entzünde eine Kerze, auch vor dem Haus um das Licht willkommen zu heißen. Räuchere in Haus und Hof um alte Energien zu vertreiben. 

 

Auch eine Meditation kann besonders kraftvoll in dieser Zeit sein. Im morgigen Türchen versteckt sich wieder ein kleine schöne Meditationsanleitung für dich. Schau vorbei und probiere sie aus :)

 

Ich wünsche dir heute einen schönen Start in das 4. Adventswochenende mit viel Liebe, Licht und Wärme im Kreise deiner Lieben.

 

Licht & Liebe,

Jana

 

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